
Anlässlich des Jahrestages der Leipziger Beat-Demonstration 1965 veröffentlichte Klaus Staeubert am 27.10.2024 in der Leipziger Volkszeitung (LVZ) ein Porträt mit Burckhard Siegel [1]. Das Archiv Bürgerbewegung organisierte am selben Abend eine Veranstaltung mit Burckhard Siegel in der NaTo in der Karl-Liebknecht-Straße (Südvorstadt), die im LVZ-Artikel beworben wurde. Sein heutiges politisches Engagement für die Alternative für Deutschland (AfD) bleibt in der LVZ jedoch unerwähnt.
Burckhard Siegel wurde am 31.10.1965 anlässlich der Beat-Demonstration in der Leipziger Innenstadt verhaftet und anschließend drei Wochen in Regis-Breitingen inhaftiert und zur Arbeit im Tagebau gezwungen.
Spätestens seit 2015 ist Siegel für die AfD aktiv. Am 18.11.2015 nahm er an einer AfD-Kundgebung auf dem Simsonplatz teil, 2017 war Siegel an der Gründung der AfD-Ortsgruppe Nord in der Gaststätte „Goldene Höhe“ in der Virchowstraße (Gohlis) beteiligt.

Darüber hinaus nahm Siegel in den vergangenen Jahren auch an mehreren rechten Montagsdemonstrationen in Leipzig teil, unter anderem am 31.10.2022 – dem 57. Jahrestag der zerschlagenen Beat-Demonstration.

Burckhard Siegel ist mit Petra Siegel verheiratet. Petra Siegel ist seit einigen Jahren Vorstandsmitglied der AfD Leipzig und trat 2019 und 2024 als Kommunalwahlkandidatin an.
Quellen:
[1] https://lvz.de/lokales/leipzig/leipziger-beat-aufstand-wie-die-stasi-burkard-siegel-zur-zwangsarbeit-im-tagebau-verschleppte-RGDL2MTSENAKLOOKFWJPGS3RKY.html, (archive.is)
[2] https://flickr.com/photos/lionelcbendtner/22696803377/in/album-72157661368653091
[3] https://knack.news/8772
